Ich bin seit Jahren bei A1, und trotzdem ist das Erste, was mir die Mein A1 App beim Öffnen zeigt, eine Reihe Werbung.
Ganz oben laufen Anzeigen als Reels, gleich darunter kommen Entdecken und Vorteile, und das fühlt sich schon ein bisschen so an, als würde ich mich durch meinen Spam-Ordner wühlen, obwohl ich schon zahlende Kundin bin und eigentlich nur kurz was erledigen will.
Die Funktionen, die die meisten von uns wirklich brauchen, also Meine Aufträge oder Termin im A1 Shop, sehe ich nämlich erst, wenn ich ganz nach unten scrolle. Und dann sind da noch zwei Kreise zum Datenverbrauch, die beide exakt gleich heißen, nämlich Daten in Österreich, aber zwei völlig verschiedene Werte zeigen, da weiß ich beim besten Willen nicht, was jetzt was ist.

Und genau da liegt der Punkt, der eigentlich Geld kostet: Wenn die Leute das, was sie suchen, nicht sofort finden oder ihren Verbrauch nicht sicher ablesen können, dann fragen sie nach. Im Chat, an der Hotline, im Shop. Jede dieser Fragen ist ein Kontakt, den sich A1 mit besserer UX einfach sparen könnte.
Das Gute ist, dafür braucht es kein großes Redesign. Es würde schon reichen, die wichtigen Funktionen nach oben zu holen, die Werbung weiter nach unten, und den zwei Datenkreisen klare, unterschiedliche Titel zu geben. Rechts im Bild seht ihr, wie ich das lösen würde, alles da, wo man es erwartet.
Als langjährige Kundin beim größten Telekom-Anbieter Österreichs hoffe ich, dass da noch was geht.